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D-21 Custom
... und schier endlose 9 Monate Wartezeit sind vorbei. Die Spezifikationen sind durch Recherche an Hörbeispielen (Rory Gallagher/D-28, Steve Howe/00-18 u.a.) und ein fruchtbares - nicht zuletzt sehr freundliches - Gespräch mit Gerald Smith, International Territory Manager bei Martin zustande gekommen.
Aus dem Koffer' heraus bin ich vom Ton und Spielgefühl fasziniert ... inzwischen ist die Gitarre ein wenig eingespielt - zum Vergleich mit den eher 'europäisch' klingenden Gitarren dienen die ersten beiden Soundbeispiele.
Über die Martin D-21:
Mit der Einführung der D-21 im Jahre 1955 als 'kleine' Rosewood-Dreadnought - zwischen D-18 und D-28 - betreibt Martin eine zaghaft-konservative Erweiterung der Modellpalette. Die Verkäufe (3.000+) bleiben bis zum Produktionsende 1969 weit hinter den Stückzahlen der Schwestermodelle zurück. Die Gitarre gilt wegen ihrer Schlichtheit als Arbeitspferd und wird hauptsächlich von Spielern geschätzt.
Eine erstmalige Wiederbelebung erfährt die D-21 durch die Jim Croce Signature Edition, die sich mit 2x73 Exemplaren (je East Indian und Brazilian Rosewood, Anzahl der lefthands unbekannt) ad hoc ausverkauft. In 2008 nimmt die Fa. Martin das Modell mit Ebenholzgriffbrett, Sitka Top und 'forward shifted scalloped bracings' wieder als D-21 SPECIAL in das Programm auf.
Die Gitarren
07 MARTIN D-21
'8X ESP Stratocaster
'8x Telecaster - Miss X.
06 Tokai LS-100
Equipment
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14-fret bet ... oder die Geschichte des 14-fret Halsansatzes - initiiert durch einen Banjospieler, Perry Bechtel
Almost everyone familiar with the history of C. F. Martin & Co. knows the story of how in 1929 a banjo player and guitarist named Perry Bechtel convinced the conservative firm to build a new guitar model with a longer, narrower neck. The new guitar had a 000-size body that was shortened so that the neck would have 14 frets clear of the body; a 25.4" scale length; a solid (not slotted) headstock; and a pickguard glued to the top. Dubbed the Orchestra Model, or OM, it was not only Martin's first modern guitar; it was the prototype for the style that would define the American steel-string flattop guitar for decades to come ...
Den gesamten Artikel des Fretboard Journal gibt es unter PerryBechtel.com >>. Dieser gewährt einen schönen Einblick in das Musik-Business der 20er Jahre und räumt dabei mit der Legende dieser Inspiration gründlich auf! Lesenswert.
Credits:
Die AMI in München hat meine Custom Order mit Geduld und sehr viel freundlichem Service entgegengenommen und bearbeitet
Simone & Ecki, ohne deren Mitspiel die Anschaffung der Dreadnought keinen Sinn hätte
Daniel Schippers, der mir nicht nur mal eben den richtigen Einstellschlüssel für meine D-21 leiht und Thomas, der mir schließlich einen angefertigt hat
Chris Walter der mir alle seine Akustikgitarren mal zum Spielen und Warten anvertraut hat, was mich beim Setup und Ausprobieren nach vorne gebracht hat
Leo für die Polierwatte und gute Gespräche
Beyer's Musikladen für immer gute Konditionen und klasse Bewegungsfreiheit in der Akustikabteilung - danke Marcel!
Sounds D-21
Mud Off (from me feet)
J. Knoop 2001 | Alle Rechte vorbehalten
Nobody's Girl
mit Capo am 5. Bund; frei nach Larry John McNally / Bonnie Raitt
Flatpicking mit Plektrum
Saiten: Phosphor Bronze 012-054 / John Pearse
J. Knoop 2008 | Alle Rechte vorbehalten
Datenblatt
Decke
Red Spruce / Adirondack mit FS Scalloped Bracing
Boden und Zargen
Ostind. Palisander
Hals Mahagoni, 1-teilig; Modified V / lackiert
Griffbrett / Brücke
Ostind. Palisander; Brücke mit kompensiertem Steg aus Knochen
Mensur 25,4'' / 650 mm
Besaitung Phosphor Bronze von Elixir / John Pearse
Vergleich zur
D-21 SPECIAL
Der Hals ist als 'modified' V ausgeführt und lackiert, hat eine leicht geänderte Pre-War Form, Griffbrett und Brücke Palisander - nicht Ebenholz!
Das Adirondack der Decke ist glücklicherweise seit ein paar Jahren wieder in geringem Umfang erhätlich. Die Bestände waren in den 40er Jahren komplett abgeholzt, die heutigen Decken gibt es Dank einer konsequenten Aufforstung; die Rotfichte hat eine überragende Dynamik und Klarheit.
Da Martin diese Tops nach 1945 nicht mehr verbaut hat, gibt es keine originale D-21 mit diesem Klangverstärker.
Geschichte
Martin D-18, Bj. 1940
Vielleicht typisch für den Werdegang einer jetzt 68 Jahre alten Lefthand Martin D-18 >>. Die Gitarre steht zum Verkauf und einen kurzen Lebenslauf enthält die Seite auf www.gryphonstrings.com